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AV-Technologien

Bessere Bedingungen für Hörversuche

Mit dem Umbau seines 3D-Audiolabors verbessert das IRT die Bedingungen für 3D-Tonwiedergaben, Hörversuche und vergleichende Messungen. Dafür wurde die Technik im Labor von passiven auf aktive Lautsprecher umgestellt und der adaptive Raum vergrößert.

Ralf Pfeffer

Das IRT hat sein 3D-Audio-Labor den aktuellen Anforderungen beim Evaluieren und Testen im Bereich Next Generation Audio (NGA) angepasst. Die hochflexible Tonwiedergabe in nahezu allen bekannten Lautsprecherformaten wie Stereo, 5.1 oder 22.2, dient im Labor unter anderem zur Optimierung von 3D-Tonwiedergaben, vergleichenden Messungen und für Hörversuche.

Mit dem Umbau von passiven auf aktive Lautsprecher erfüllt der Raum weitere Vorgaben der ITU-Recommendations. Zusätzlich wurde der adaptive Rahmen vergrößert und dadurch der Sweet Spot toleranter. Dieser beschreibt im akustischen Sinne den Bereich in einem Raum, in dem der Klang optimal ist. Bei Hör-Demonstrationen vor größerem Publikum, wie sie im 3D-Audio-Labor häufiger stattfinden, wirkt sich das positiv aus.

Aktuell plant das IRT in Kooperation mit der EBU einen Hörversuch zur Ermittlung der Codiereffizienz von MPEG-H und AC-4. Der Versuch soll im modernisierten 3D-Audio-Labor stattfinden.

Hier geht es zu mehr Informationen über 3D-Audio im IRT Lab.